﻿{"id":12613,"date":"2017-10-23T10:45:38","date_gmt":"2017-10-23T09:45:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.testanonpertinente.net\/?p=12613"},"modified":"2022-12-10T12:22:35","modified_gmt":"2022-12-10T11:22:35","slug":"12613","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/testanonpertinente.net\/?p=12613","title":{"rendered":"discours, logologie, romantisme (Kleist, \u0152uvres compl\u00e8tes)"},"content":{"rendered":"<div class=\"langue-originale\">\n<p>Wenn du etwas wis\u00adsen will\u00adst und es durch Meditation nicht fin\u00adden kannst, so rate ich dir, mein lie\u00adber, sinn\u00adrei\u00adcher Freund, mit dem n\u00e4chs\u00adten Bekannten, der dir auf\u00adst\u00f6\u00dft, dar\u00fc\u00adber zu spre\u00adchen. Es braucht nicht eben ein scharf\u00adden\u00adken\u00adder Kopf zu sein, auch meine ich es nicht so, als ob du ihn darum befra\u00adgen soll\u00adtest&nbsp;: nein&nbsp;! Vielmehr soll\u00adst du es ihm sel\u00adber alle\u00adrerst erz\u00e4h\u00adlen. Ich sehe dich zwar gro\u00dfe Augen machen, und mir ant\u00adwor\u00adten, man habe dir in fr\u00fc\u00adhern Jahren den Rat gege\u00adben, von nichts zu spre\u00adchen, als nur von Dingen, die du bereits vers\u00adtehst. Damals aber sprachst du wahr\u00adschein\u00adlich mit dem Vorwitz, andere, ich will, da\u00df du aus der verst\u00e4n\u00addi\u00adgen Absicht spre\u00adchest, dich zu beleh\u00adren, und so k\u00f6n\u00adnen, f\u00fcr ver\u00adschie\u00addene F\u00e4lle ver\u00adschie\u00adden, beide Klugheitsregeln viel\u00adleicht gut nebe\u00adnei\u00adnan\u00adder bes\u00adte\u00adhen. Der Franzose sagt, l\u2019ap\u00adp\u00e9\u00adtit vient en man\u00adgeant, und die\u00adser Erfahrungssatz bleibt wahr, wenn man ihn paro\u00addiert, und sagt, l\u2019i\u00addee vient en parlant.<\/p>\n<p>Oft sitze ich an mei\u00adnem Gesch\u00e4ftstisch \u00fcber den Akten, und erforsche, in einer ver\u00adwi\u00adckel\u00adten Streitsache, den Gesichtspunkt, aus wel\u00adchem sie wohl zu beur\u00adtei\u00adlen sein m\u00f6chte. Ich pflege dann gew\u00f6hn\u00adlich ins Licht zu sehen, als in den hell\u00adsten Punkt, bei dem Bestreben, in wel\u00adchem mein innerstes Wesen begrif\u00adfen ist, sich auf\u00adzukl\u00e4\u00adren. Oder ich suche, wenn mir eine alge\u00adbraische Aufgabe vor\u00adkommt, den ers\u00adten Ansatz, die Gleichung, die die gege\u00adbe\u00adnen Verh\u00e4ltnisse aus\u00addr\u00fcckt, und aus wel\u00adcher sich die Aufl\u00f6sung nach\u00adher durch Rechnung leicht ergibt. Und siehe da, wenn ich mit mei\u00adner Schwester davon rede, welche hin\u00adter mir sitzt, und arbei\u00adtet, so erfahre ich, was ich durch ein viel\u00adleicht stun\u00adden\u00adlanges Br\u00fcten nicht heraus\u00adge\u00adbracht haben w\u00fcrde. Nicht, als ob sie es mir, im eigent\u00adli\u00adchen Sinne, sagte&nbsp;; den sie kennt weder das Gesetzbuch, noch hat sie den Euler, oder den K\u00e4stner stu\u00addiert. Auch nicht, als ob sie mich durch ges\u00adchickte Fragen auf den Punkt hinf\u00fchrte, auf wel\u00adchen es ankommt, wenn schon dies letzte h\u00e4u\u00adfig der Fall sein mag. Aber weil ich doch irgen\u00addeine dunkle Vorstellung habe, die mit dem, was ich suche, von fern her in eini\u00adger Verbindung steht, so pr\u00e4gt, wenn ich nur dreist damit den Anfang mache, das Gem\u00fct, w\u00e4h\u00adrend die Rede fort\u00adschrei\u00adtet, in der Notwendigkeit, dem Anfang nun auch ein Ende zu fin\u00adden, jene ver\u00adwor\u00adrene Vorstellung zur v\u00f6l\u00adli\u00adgen Deutlichkeit aus, der\u00adges\u00adtalt, da\u00df die Erkenntnis zu mei\u00adnem Erstaunen mit der Periode fer\u00adtig ist. Ich mische unar\u00adti\u00adku\u00adlierte T\u00f6ne ein, ziehe die Verbindungsw\u00f6rter in die L\u00e4nge, gebrauche wohl eine Apposition, wo sie nicht n\u00f6tig w\u00e4re, und bediene mich ande\u00adrer, die Rede aus\u00addeh\u00adnen\u00adder, Kunstgriffe, zur Fabrikation mei\u00adner Idee auf der Werkst\u00e4tte der Vernunft, die geh\u00f6\u00adrige Zeit zu gewin\u00adnen. Dabei ist mir nichts heil\u00adsa\u00admer, als eine Bewegung mei\u00adner Schwester, als ob sie mich unter\u00adbre\u00adchen wollte&nbsp;; denn mein ohne\u00adhin schon anges\u00adtrengtes Gem\u00fct wird durch die\u00adsen Versuch von au\u00dfen, ihm die Rede, in deren Besitz es sich befin\u00addet, zu entrei\u00dfen, nur noch mehr erregt, und in sei\u00adner F\u00e4higkeit, wie ein gro\u00dfer General, wenn die Umst\u00e4nde dr\u00e4n\u00adgen, noch um einen Grad h\u00f6her gespannt.<\/p>\n<p>(\u2026)<\/p>\n<p>Ich glaube, da\u00df man\u00adcher gro\u00dfer Redner, in dem Augenblick, da er den Mund auf\u00admachte, noch nicht wu\u00dfte, was er sagen w\u00fcrde. Aber die \u00dcberzeugung, da\u00df er die ihm n\u00f6tige Gedankenf\u00fclle schon aus den Umst\u00e4nden, und der daraus resul\u00adtie\u00adren\u00adden Erregung seines Gem\u00fcts sch\u00f6p\u00adfen w\u00fcrde, machte ihn dreist genug, den Anfang, auf gutes Gl\u00fcck hin, zu setzen.<\/p>\n<p>Mir f\u00e4llt jener \u00bbDonnerkeil\u00ab des Mirabeau ein, mit wel\u00adchem er den Zeremonienmeister abfer\u00adtigte, der nach Aufhebung der letz\u00adten monar\u00adchi\u00adschen Sitzung des K\u00f6nigs am 23ten Juni, in wel\u00adcher die\u00adser den St\u00e4nden ausei\u00adnan\u00adder\u00adzu\u00adge\u00adhen anbe\u00adfoh\u00adlen hatte, in den Sitzungssaal, in wel\u00adchem die St\u00e4nde noch ver\u00adweil\u00adten, zur\u00fc\u00adck\u00adkehrte, und sie befragte, ob sie den Befehl des K\u00f6nigs ver\u00adnom\u00admen h\u00e4t\u00adten&nbsp;? \u00bbJa\u00ab, ant\u00adwor\u00adtete Mirabeau, \u00bbwir haben des K\u00f6nigs Befehl ver\u00adnom\u00admen\u00ab \u2013 ich bin gewi\u00df, da\u00df er, bei die\u00adsem huma\u00adnen Anfang, noch nicht an die Bajonette dachte, mit wel\u00adchen er schlo\u00df&nbsp;: \u00bbja, mein Herr\u00ab, wie\u00adde\u00adrholte er, \u00bbwir haben ihn ver\u00adnom\u00admen\u00ab \u2013 man sieht, da\u00df er noch gar nicht recht wei\u00df, was er will. \u00bbDoch was berech\u00adtigt Sie\u00ab \u2013 fuhr er fort, und nun pl\u00f6tz\u00adlich geht ihm ein Quell unge\u00adheu\u00adrer Vorstellungen auf \u2013 \u00bbuns hier Befehle anzu\u00addeu\u00adten&nbsp;? Wir sind die Repr\u00e4sentanten der Nation.\u00ab \u2013 Das war es, was er brauchte&nbsp;! \u00bbDie Nation gibt Befehle und empf\u00e4ngt keine\u00ab \u2013 um sich gleich auf den Gipfel der Vermessenheit zu schwin\u00adgen. \u00bbUnd damit ich mich ihnen ganz deut\u00adlich erkl\u00e4re\u00ab \u2013 und erst jet\u00adzo fin\u00addet er, was den gan\u00adzen Widerstand, zu wel\u00adchem seine Seele ger\u00fcs\u00adtet das\u00adteht, aus\u00addr\u00fcckt&nbsp;: \u00bbSo sagen Sie Ihrem K\u00f6nige, da\u00df wir unsere Pl\u00e4tze anders nicht, als auf die Gewalt der Bajonette ver\u00adlas\u00adsen wer\u00adden.\u00ab \u2013 Worauf er sich, selbst\u00adzu\u00adfrie\u00adden, auf einen Stuhl nie\u00adder\u00adsetzte. \u2013 Wenn man an den Zeremonienmeister denkt, so kann man sich ihn bei die\u00adsem Auftritt nicht anders, als in einem v\u00f6l\u00adli\u00adgen Geistesbankerott vors\u00adtel\u00adlen&nbsp;; nach einem \u00e4hn\u00adli\u00adchen Gesetz, nach wel\u00adchem in einem K\u00f6rper, der von einem elek\u00adtri\u00adschen Zustand Null ist, wenn er in eines elek\u00adtri\u00adsier\u00adten K\u00f6rpers Atmosph\u00e4re kommt, pl\u00f6tz\u00adlich die ent\u00adge\u00adgen\u00adge\u00adsetzte Elektrizit\u00e4t erweckt wird. Und wie in dem elek\u00adtri\u00adsier\u00adten dadurch, nach einer Wechselwirkung, der in ihm inwoh\u00adnende Elektrizit\u00e4tsgrad wie\u00adder verst\u00e4rkt wird, so ging unseres Redners Mut, bei der Vernichtung seines Gegners, zur ver\u00adwe\u00adgens\u00adten Begeisterung \u00fcber. Vielleicht, da\u00df es auf diese Art zuletzt das Zucken einer Oberlippe war, oder ein zwei\u00addeu\u00adtiges Spiel an der Manschette, was in Frankreich den Umsturz der Ordnung der Dinge bewirkte. Man liest, da\u00df Mirabeau sobald der Zeremonienmeister sich ent\u00adfernt hatte, auf\u00adstand, und vor\u00adschlug&nbsp;: 1) sich sogleich als Nationalversammlung, und 2) als unver\u00adletz\u00adlich, zu konstituieren.<\/p>\n<p>Ein solches Reden ist wah\u00adrhaft lautes Denken. Die Reihen der Vorstellungen und ihrer Bezeichnungen gehen nebe\u00adnei\u00adnan\u00adder fort, und die Gem\u00fctsakte, f\u00fcr eins und das andere, kon\u00adgruie\u00adren. Die Sprache ist als\u00addann keine Fessel, etwa wie ein Hemmschuh an dem Rade des Geistes, son\u00addern wie ein zweites mit ihm paral\u00adlel fort\u00adlau\u00adfendes, Rad an sei\u00adner&nbsp;Achse.<\/p>\n<p>Etwas ganz anderes ist es, wenn der Geist schon, vor aller Rede, mit dem Gedanken fer\u00adtig ist. Denn dann mu\u00df er bei sei\u00adner blo\u00dfen Ausdr\u00fcckung zur\u00fcck\u00adblei\u00adben, und dies Gesch\u00e4ft, weit ent\u00adfernt ihn zu erre\u00adgen, hat viel\u00admehr keine andere Wirkung, als ihn von sei\u00adner Erregung abzus\u00adpan\u00adnen. Wenn daher eine Vorstellung ver\u00adwor\u00adren aus\u00adge\u00addr\u00fcckt wird, so folgt der Schlu\u00df noch gar nicht, da\u00df sie auch ver\u00adwor\u00adren gedacht wor\u00adden sei&nbsp;; viel\u00admehr k\u00f6nnte es leicht sein, da\u00df die ver\u00adwor\u00adrenst aus\u00adge\u00addr\u00fcck\u00adten gerade am deut\u00adlichs\u00adten gedacht wer\u00adden. Man sieht oft in einer Gesellschaft, wo, durch ein leb\u00adhaftes Gespr\u00e4ch, eine kon\u00adti\u00adnuier\u00adliche Befruchtung der Gem\u00fcter mit Ideen im Werk ist, Leute, die sich, weil sie sich der Sprache nicht m\u00e4ch\u00adtig f\u00fch\u00adlen, sonst in der Regel zur\u00fcck\u00adge\u00adzo\u00adgen hal\u00adten, pl\u00f6tz\u00adlich, mit einer zucken\u00adden Bewegung auf\u00adflam\u00admen, die Sprache an sich rei\u00dfen und etwas Unverst\u00e4ndliches zur Welt brin\u00adgen. Ja, sie schei\u00adnen, wenn sie nun die Aufmerksamkeit aller auf sich gezo\u00adgen haben, durch ein ver\u00adlegnes Geb\u00e4rdenspiel anzu\u00addeu\u00adten, da\u00df sie selbst nicht mehr recht wis\u00adsen, was sie haben sagen wol\u00adlen. Es ist wahr\u00adschein\u00adlich, da\u00df diese Leute etwas recht Treffendes, und sehr deut\u00adlich, gedacht haben. Aber der pl\u00f6tz\u00adliche Gesch\u00e4ftswechsel, der \u00dcbergang ihres Geistes vom Denen zum Ausdr\u00fccken, schlug die ganze Erregung des\u00adsel\u00adben, die zur Festaltung des Gedankens not\u00adwen\u00addig, wie zum Hervorbringen, erfor\u00adder\u00adlich war, wie\u00adder nie\u00adder. In sol\u00adchen F\u00e4llen ist es um so unerl\u00e4\u00df\u00adli\u00adcher, da\u00df uns die Sprache mit Leichtigkeit zur Hand sei, um das\u00adje\u00adnige, was wir glei\u00adch\u00adzei\u00adtig gedacht haben, und doch nicht glei\u00adch\u00adzei\u00adtig von uns geben k\u00f6n\u00adnen, wenig\u00adstens so schnell als m\u00f6glich, aufei\u00adnan\u00adder fol\u00adgen zu las\u00adsen. Und \u00fcbe\u00adrhaupt wird jeder, der, bei glei\u00adcher Deutlichkeit, ges\u00adch\u00adwin\u00adder als sein Gegner spricht, einen Vorteil \u00fcber ihn haben, weil er gleich\u00adsam mehr Truppen als er ins Feld&nbsp;f\u00fchrt.<\/p>\n<p>Wie not\u00adwen\u00addig eine gewisse Erregung des Gem\u00fcts ist, auch selbst nur, um Vorstellungen, die wir schon gehabt haben, wie\u00adder zu erzeu\u00adgen, sieht man oft, wenn offene, und unter\u00adrich\u00adtete K\u00f6pfe exa\u00admi\u00adniert wer\u00adden, und man ihnen, ohne vorher\u00adge\u00adge\u00adgan\u00adgene Einleitung, Fragen vor\u00adlegt, wie diese&nbsp;: was ist der Staat&nbsp;? Oder&nbsp;: was ist das Eigentum&nbsp;? Oder der\u00adglei\u00adchen. Wenn diese jun\u00adgen Leute in einer Gesellschaft befun\u00adden h\u00e4t\u00adten, wo man sich vom Staat, oder vom Eigentum, schon eine Zeit lang unte\u00adrhal\u00adten h\u00e4tte, so w\u00fcr\u00adden sie viel\u00adleicht mit Leichtigkeit, durch Vergleichung, Absonderung und Zusammenfassung der Begriffe, die Definition gefun\u00adden haben. Hier aber, wo die Vorbereitung des Gem\u00fcts g\u00e4nz\u00adlich fehlt, sieht man sie sto\u00adcken, und nur ein unverst\u00e4n\u00addi\u00adger Examinator wird daraus schlie\u00dfen, da\u00df sie nicht wis\u00adsen. Denn nicht wir wis\u00adsen, es ist alle\u00adrerst ein gewis\u00adser Zustand uns\u00adrer, wel\u00adcher&nbsp;wei\u00df.&nbsp;(\u2026)<\/p>\n<\/div>\n<p>Lorsque tu veux savoir quelque chose et que tu n\u2019y par\u00adviens pas par la m\u00e9di\u00adta\u00adtion, je te conseille, mon cher et sub\u00adtil ami, d\u2019en par\u00adler avec le pre\u00admier venu. Inutile que ce soit un esprit tr\u00e8s pers\u00adpi\u00adcace, d\u2019ailleurs je ne dis pas qu\u2019il faut l\u2019in\u00adter\u00adro\u00adger \u00e0 ce pro\u00adpos, non&nbsp;! C\u2019est bien plu\u00adt\u00f4t \u00e0 toi de par\u00adler d\u2019a\u00adbord. Je te vois faire de grands yeux et me r\u00e9pondre que, dans tes jeunes ann\u00e9es, on t\u2019a\u00advait conseill\u00e9 de ne par\u00adler que de choses que tu avais d\u00e9j\u00e0 com\u00adprises. Mais, \u00e0 l\u2019\u00e9\u00adpoque, tu par\u00adlais sans doute avec l\u2019in\u00adten\u00adtion d\u2019en\u00adsei\u00adgner des choses <em>aux autres<\/em>, or je veux, moi, que tu le fasses avec la rai\u00adson\u00adnable inten\u00adtion d\u2019en\u00adsei\u00adgner des choses <em>\u00e0 toi-m\u00eame<\/em>&nbsp;; et il se pour\u00adrait alors, avec des dif\u00adf\u00e9\u00adrences selon les cas, que ces deux r\u00e8gles de sagesse puissent par\u00adfai\u00adte\u00adment coexis\u00adter. Les Fran\u00e7ais disent&nbsp;: \u00ab&nbsp;L\u2019app\u00e9tit vient en man\u00adgeant&nbsp;\u00bb, et ce prin\u00adcipe fon\u00add\u00e9 sur l\u2019ex\u00adp\u00e9\u00adrience demeure vrai quand on le pas\u00adtiche et qu\u2019on dit&nbsp;: \u00ab&nbsp;L\u2019id\u00e9e vient en parlant&nbsp;\u00bb.<\/p>\n<p>Il m\u2019ar\u00adrive sou\u00advent de res\u00adter assis \u00e0 ma table de tra\u00advail, pen\u00adch\u00e9 sur des dos\u00adsiers, cher\u00adchant dans une confuse affaire de jus\u00adtice par quel bout je pour\u00adrais bien la prendre. Je me mets alors \u00e0 regar\u00adder droit dans la lumi\u00e8re, qui est le point le plus lumi\u00adneux, ten\u00adtant ain\u00adsi d\u2019y voir clair au plus pro\u00adfond de moi-m\u00eame. Ou bien, s\u2019il s\u2019a\u00adgit d\u2019un pro\u00adbl\u00e8me d\u2019al\u00adg\u00e8bre, je cherche la pre\u00admi\u00e8re pro\u00adpo\u00adsi\u00adtion qui me per\u00admet\u00adtra de mettre les don\u00adn\u00e9es en \u00e9qua\u00adtion et d\u2019en d\u00e9duire alors faci\u00adle\u00adment la solu\u00adtion par le cal\u00adcul. Et figure-toi que lorsque j\u2019en parle avec ma soeur, assise der\u00adri\u00e8re moi en train de tra\u00advailler, j\u2019ar\u00adrive \u00e0 sai\u00adsir ce que je n\u2019au\u00adrais peut-\u00eatre pas trou\u00adv\u00e9 en me creu\u00adsant la t\u00eate durant des heures. Non pas qu\u2019elle l\u2019ait <em>dit<\/em> au sens propre du terme, car elle ne conna\u00eet pas le code des lois, pas plus qu\u2019elle n\u2019a \u00e9tu\u00addi\u00e9 Euler ou K\u00e4stner. Non pas qu\u2019elle m\u2019ait fait d\u00e9cou\u00advrir non plus, par d\u2019ha\u00adbiles ques\u00adtions, le point d\u00e9ci\u00adsif, bien que ce soit fina\u00adle\u00adment sou\u00advent le cas. Mais c\u2019est parce que j\u2019ai tout de m\u00eame une vague id\u00e9e en rap\u00adport plus ou moins loin\u00adtain avec ce que je cherche que mon esprit \u2013 quand je com\u00admence ain\u00adsi har\u00addi\u00adment \u00e0 par\u00adler et que la dis\u00adcus\u00adsion pro\u00adgresse, pous\u00ads\u00e9e par la n\u00e9ces\u00adsi\u00adt\u00e9 de trou\u00adver une conclu\u00adsion \u00e0 ce d\u00e9but \u2013 trans\u00adforme cette id\u00e9e embrouill\u00e9e en une chose par\u00adfai\u00adte\u00adment claire, de sorte que, \u00e0 mon propre \u00e9ton\u00adne\u00adment, je par\u00adviens \u00e0 la lumi\u00e8re au moment o\u00f9 ma phrase se ter\u00admine. J\u2019y m\u00eale des sons inar\u00adti\u00adcu\u00adl\u00e9s, ral\u00adlonge les mots de liai\u00adson, intro\u00adduit m\u00eame une appo\u00adsi\u00adtion qui ne s\u2019im\u00adpose pas et recours \u00e0 d\u2019autres arti\u00adfices qui donnent de l\u2019ex\u00adten\u00adsion au dis\u00adcours et me per\u00admettent de dis\u00adpo\u00adser du temps qu\u2019il m\u2019est n\u00e9ces\u00adsaire pour for\u00adger mon id\u00e9e dans l\u2019a\u00adte\u00adlier de la rai\u00adson. Rien n\u2019est alors plus salu\u00adtaire qu\u2019un mou\u00adve\u00adment de ma soeur, comme si elle vou\u00adlait m\u2019in\u00adter\u00adrompre&nbsp;; en effet, mon esprit, d\u00e9j\u00e0 sou\u00admis \u00e0 rude \u00e9preuve, n\u2019en est que plus sti\u00admu\u00adl\u00e9 par cette ten\u00adta\u00adtive tout ext\u00e9\u00adrieure de lui ravir le mono\u00adpole de la parole, et ses capa\u00adci\u00adt\u00e9s connaissent un regain de ten\u00adsion, comme un grand g\u00e9n\u00e9\u00adral confron\u00adt\u00e9 \u00e0 l\u2019ur\u00adgence des circonstances.<\/p>\n<p>(\u2026)<\/p>\n<p>Je crois que plus d\u2019un grand ora\u00adteur ne savait pas encore ce qu\u2019il allait dire au moment o\u00f9 il ouvrait la bouche. Mais la convic\u00adtion de pou\u00advoir pui\u00adser toutes les id\u00e9es qui lui seraient utiles dans les cir\u00adcons\u00adtances ext\u00e9\u00adrieures et dans l\u2019ex\u00adci\u00adta\u00adtion de son esprit ain\u00adsi sti\u00admu\u00adl\u00e9 le ren\u00addait assez har\u00addi pour com\u00admen\u00adcer au petit bonheur.<\/p>\n<p>Je pense \u00e0 la fou\u00addroyante \u00ab&nbsp;sor\u00adtie&nbsp;\u00bb de Mirabeau clouant le bec au ma\u00eetre de c\u00e9r\u00e9\u00admo\u00adnie qui, le 23 juin, une fois lev\u00e9e la der\u00adni\u00e8re s\u00e9ance monar\u00adchique du roi, o\u00f9 ce der\u00adnier avait enjoint les trois ordres \u00e0 se s\u00e9pa\u00adrer, \u00e9tait reve\u00adnu dans la salle pl\u00e9\u00adni\u00e8re o\u00f9 il se trou\u00advait tou\u00adjours et avait deman\u00add\u00e9 s\u2019ils avaient enten\u00addu ce que le roi avait ordon\u00adn\u00e9. \u00ab&nbsp;Oui, r\u00e9pon\u00addit Mirabeau, nous avons enten\u00addu l\u2019ordre du roi&nbsp;\u00bb \u2013 et je suis s\u00fbr qu\u2019en com\u00admen\u00ad\u00e7ant ain\u00adsi, de fa\u00e7on affable, il ne pen\u00adsait pas encore aux ba\u00efon\u00adnettes avec les\u00adquelles il allait conclure&nbsp;: \u00ab&nbsp;Oui, mon\u00adsieur, r\u00e9p\u00e9\u00adta-t-il, nous l\u2019a\u00advons enten\u00addu&nbsp;\u00bb \u2013 on voit l\u00e0 qu\u2019il ne sait pas encore tr\u00e8s bien o\u00f9 il va. \u00ab&nbsp;Mais qu\u2019est-ce qui vous auto\u00adrise&nbsp;\u00bb \u2013 pour\u00adsui\u00advit-il, et voi\u00adl\u00e0 sou\u00addain que sur\u00adgit en lui une foule d\u2019i\u00add\u00e9es pro\u00addi\u00adgieuses \u2013 \u00ab&nbsp;\u00e0 nous don\u00adner ici des ordres&nbsp;? Nous sommes les repr\u00e9\u00adsen\u00adtants de la Nation&nbsp;\u00bb\u2013 Il tenait l\u00e0 ce qu\u2019il lui fal\u00adlait&nbsp;! \u00ab&nbsp;La Nation donne les ordres, elle n\u2019en re\u00e7oit pas.&nbsp;\u00bb \u2013 pour atteindre aus\u00adsi\u00adt\u00f4t le comble de l\u2019au\u00addace. \u00ab&nbsp;Et afin que je me fasse bien com\u00adprendre de vous&nbsp;\u00bb \u2013 et ce n\u2019est que main\u00adte\u00adnant qu\u2019il arrive \u00e0 expri\u00admer toute la r\u00e9sis\u00adtance dont son \u00e2me est bar\u00add\u00e9e \u00ab&nbsp;Allez dire \u00e0 votre roi que nous ne quit\u00adte\u00adrons pas nos places, si ce n\u2019est par la force des ba\u00efon\u00adnettes.&nbsp;\u00bb \u2013 Et l\u00e0-des\u00adsus, satis\u00adfait, il s\u2019as\u00adsoit sur une chaise. \u2013 Si l\u2019on pense au ma\u00eetre des c\u00e9r\u00e9\u00admo\u00adnies, on ne peut qu\u2019i\u00adma\u00adgi\u00adner sa totale d\u00e9con\u00adfi\u00adture devant cette alga\u00adrade&nbsp;; sui\u00advant en cela une loi sem\u00adblable \u00e0 celle qui veut qu\u2019un corps, dont la charge \u00e9lec\u00adtrique est \u00e9gale \u00e0 z\u00e9ro et qui p\u00e9n\u00e8tre dans le champ d\u2019un corps char\u00adg\u00e9 en \u00e9lec\u00adtri\u00adci\u00adt\u00e9, est sou\u00addain enva\u00adhi par la pola\u00adri\u00adt\u00e9 oppo\u00ads\u00e9e. Et tout comme le corps char\u00adg\u00e9 d\u2019\u00e9lec\u00adtri\u00adci\u00adt\u00e9 voit son inten\u00adsi\u00adt\u00e9 \u00e9lec\u00adtrique encore aug\u00admen\u00adt\u00e9e par cet \u00e9change, de m\u00eame le cou\u00adrage de notre ora\u00adteur, apr\u00e8s avoir ain\u00adsi r\u00e9duit \u00e0 n\u00e9ant son adver\u00adsaire, se trans\u00adfor\u00adma en un enthou\u00adsiasme des plus t\u00e9m\u00e9\u00adraires. Ainsi, c\u2019est peut-\u00eatre un fr\u00e9\u00admis\u00adse\u00adment de la l\u00e8vre sup\u00e9\u00adrieure, ou un \u00e9qui\u00advoque jeu de man\u00adchettes qui a pro\u00advo\u00adqu\u00e9 en France le ren\u00adver\u00adse\u00adment de l\u2019ordre des choses. On apprend que Mirabeau, apr\u00e8s le d\u00e9part du ma\u00eetre des c\u00e9r\u00e9\u00admo\u00adnies, s\u2019est lev\u00e9 et a fait les pro\u00adpo\u00adsi\u00adtions sui\u00advantes&nbsp;: 1) se consti\u00adtuer aus\u00adsi\u00adt\u00f4t en Assembl\u00e9e natio\u00adnale avec 2) des pr\u00e9\u00adro\u00adga\u00adtives inviolables.<\/p>\n<p>(\u2026)<\/p>\n<p>Un tel dis\u00adcours est une v\u00e9ri\u00adtable r\u00e9flexion \u00e0 haute voix. Id\u00e9es et for\u00admu\u00adla\u00adtions avancent par s\u00e9ries paral\u00adl\u00e8les et les mou\u00adve\u00adments de l\u2019es\u00adprit rela\u00adtifs aux unes et aux autres convergent. La parole n\u2019est pas alors une entrave, assi\u00admi\u00adlable \u00e0 un frein sur la roue de l\u2019es\u00adprit, mais bien plu\u00adt\u00f4t une seconde roue tour\u00adnant en paral\u00adl\u00e8le sur le m\u00eame&nbsp;axe.<\/p>\n<p>La situa\u00adtion est toute dif\u00adf\u00e9\u00adrente lorsque l\u2019es\u00adprit a par\u00adache\u00adv\u00e9 l\u2019i\u00add\u00e9e avant que d\u00e9bute le dis\u00adcours. Car il doit alors se limi\u00adter \u00e0 la simple expres\u00adsion de l\u2019i\u00add\u00e9e, et cette acti\u00advi\u00adt\u00e9, loin de le sti\u00admu\u00adler, n\u2019a d\u2019autre effet que de le pri\u00adver au contraire de sa sti\u00admu\u00adla\u00adtion. Ainsi, lors\u00adqu\u2019une id\u00e9e est expri\u00adm\u00e9e de fa\u00e7on confuse, on ne peut en d\u00e9duire pour autant qu\u2019elle a aus\u00adsi \u00e9t\u00e9 pen\u00ads\u00e9e de fa\u00e7on confuse&nbsp;; il se pour\u00adrait m\u00eame, au contraire, que les pen\u00ads\u00e9es expri\u00adm\u00e9es de la fa\u00e7on la plus confuse soient jus\u00adte\u00adment celles qui ont \u00e9t\u00e9 pen\u00ads\u00e9es de la fa\u00e7on la plus claire. Dans une soci\u00e9\u00adt\u00e9 o\u00f9 la conver\u00adsa\u00adtion est ani\u00adm\u00e9e et o\u00f9 les esprits sont conti\u00adnuel\u00adle\u00adment f\u00e9con\u00add\u00e9s par les id\u00e9es, on voit sou\u00advent des gens, qui jus\u00adte\u00adment parce qu\u2019ils ne se sentent pas capables de bien ma\u00ee\u00adtri\u00adser la parole se tiennent d\u2019ha\u00adbi\u00adtude \u00e0 l\u2019\u00e9\u00adcart, s\u2019en\u00adflam\u00admer sou\u00addain dans un vif mou\u00adve\u00adment, mono\u00adpo\u00adli\u00adser la parole et pro\u00adf\u00e9\u00adrer des choses incom\u00adpr\u00e9\u00adhen\u00adsibles. Par une mimique embar\u00adras\u00ads\u00e9e ils semblent m\u00eame vou\u00adloir nous indi\u00adquer, apr\u00e8s avoir ain\u00adsi atti\u00adr\u00e9 sur eux l\u2019at\u00adten\u00adtion de tous, qu\u2019ils ne savent plus tr\u00e8s bien eux-m\u00eames ce qu\u2019ils vou\u00adlaient dire. Il est vrai\u00adsem\u00adblable que ces gens avaient dans l\u2019es\u00adprit des pen\u00ads\u00e9es tr\u00e8s per\u00adti\u00adnentes et tr\u00e8s claires. Mais ce brusque chan\u00adge\u00adment de mode, ce pas\u00adsage dans leur esprit de la pen\u00ads\u00e9e \u00e0 l\u2019ex\u00adpres\u00adsion, a fait retom\u00adber toute la ten\u00adsion intel\u00adlec\u00adtuelle aus\u00adsi n\u00e9ces\u00adsaire \u00e0 l\u2019\u00e9\u00adla\u00adbo\u00adra\u00adtion de la pen\u00ads\u00e9e qu\u2019in\u00addis\u00adpen\u00adsable \u00e0 sa for\u00admu\u00adla\u00adtion. Dans de pareils cas, il nous est d\u2019au\u00adtant plus indis\u00adpen\u00adsable de dis\u00adpo\u00adser faci\u00adle\u00adment de toutes les res\u00adsources de la langue qu\u2019il nous faut encha\u00ee\u00adner au moins aus\u00adsi rapi\u00adde\u00adment que pos\u00adsible ce que nous avons pen\u00ads\u00e9 sur le moment mais que nous ne pou\u00advons expri\u00admer dans le m\u00eame temps. Et, en r\u00e8gle g\u00e9n\u00e9\u00adrale, c\u2019est tou\u00adjours celui qui, \u00e0 pr\u00e9\u00adci\u00adsion \u00e9gale, parle le plus rapi\u00adde\u00adment, qui aura l\u2019a\u00advan\u00adtage sur son adver\u00adsaire, parce qu\u2019il pour\u00adra inves\u00adtir le ter\u00adrain, en quelque sorte, avec davan\u00adtage de troupes.<\/p>\n<p>Que l\u2019es\u00adprit ait besoin d\u2019une cer\u00adtaine forme d\u2019ex\u00adci\u00adta\u00adtion, m\u00eame s\u2019il ne s\u2019a\u00adgit que de repro\u00adduire des id\u00e9es que nous avons d\u00e9j\u00e0 eues, c\u2019est ce qu\u2019on voit sou\u00advent dans les exa\u00admens o\u00f9 sont inter\u00adro\u00adg\u00e9s des esprits ouverts et culti\u00adv\u00e9s \u00e0 qui l\u2019on pose, sans pr\u00e9\u00adam\u00adbule, des ques\u00adtions telles que&nbsp;: Qu\u2019est-ce que l\u2019\u00c9tat&nbsp;? Ou&nbsp;: Qu\u2019est-ce que la pro\u00adpri\u00e9\u00adt\u00e9&nbsp;? Ou d\u2019autres choses du m\u00eame genre. Si ces jeunes gens s\u2019\u00e9\u00adtaient trou\u00adv\u00e9s dans une soci\u00e9\u00adt\u00e9 o\u00f9 l\u2019on avait d\u00e9bat\u00adtu de l\u2019\u00c9tat ou de la pro\u00adpri\u00e9\u00adt\u00e9 depuis un cer\u00adtain temps d\u00e9j\u00e0, ils auraient peut-\u00eatre faci\u00adle\u00adment trou\u00adv\u00e9 la d\u00e9fi\u00adni\u00adtion en com\u00adpa\u00adrant, iso\u00adlant et r\u00e9ca\u00adpi\u00adtu\u00adlant les concepts. Mais ici, o\u00f9 cette pr\u00e9\u00adpa\u00adra\u00adtion de l\u2019es\u00adprit fait tota\u00adle\u00adment d\u00e9faut, on les voit brus\u00adque\u00adment buter&nbsp;; et seul un exa\u00admi\u00adna\u00adteur man\u00adquant tota\u00adle\u00adment de dis\u00adcer\u00adne\u00adment en d\u00e9duire qu\u2019ils ne <em>savent pas<\/em>. Or ce n\u2019est pas <em>nous<\/em> qui savons, c\u2019est d\u2019a\u00adbord un <em>\u00e9tat<\/em> de nous-m\u00eame qui&nbsp;sait.&nbsp;(\u2026)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn du etwas wis\u00adsen will\u00adst und es durch Meditation nicht fin\u00adden kannst, so rate ich dir, mein lie\u00adber, sinn\u00adrei\u00adcher Freund, mit dem n\u00e4chs\u00adten Bekannten, der dir auf\u00adst\u00f6\u00dft, dar\u00fc\u00adber zu spre\u00adchen. Es braucht nicht eben ein scharf\u00adden\u00adken\u00adder Kopf zu sein, auch meine ich es nicht so, als ob du ihn darum befra\u00adgen soll\u00adtest&nbsp;: nein&nbsp;! 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