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Lu

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Mode : Lu

La « splendeur du simple » est célébrée. Heidegger va chercher dans l’artisanat l’idéologie, usée jusqu’à la corde, de purs matériaux et la rapporte à l’esprit, comme si les mots étaient un matériel pur, en quelque sorte brut.

Gepriesen wird die „Pracht des Schlichten« . Heidegger holt die fadenscheinige Ideologie der reinen Stoffe aus dem Kunsthandwerk in den Geist zurück, wie wenn Worte reines, gleichsam gerauhtes Material wären.

Mode : Lu

Ah, pouvoir d’un seul coup être un Indien penché dans le vent sur un cheval au galop, sentir secousse sur secousse monter du sol qui tremble, avoir enfin abandonné les éperons car il n’y avait pas d’éperons, jeté les rênes car il n’y avait pas de rênes, et ne plus voir qu’à peine, devant soi, la plaine comme une lande rase, et même plus, bientôt, ni la tête ni l’encolure du cheval. (traduction Bilmann/Cellard, in La métamorphose, 1997)

Si l’on pouvait être un Peau-Rouge, toujours paré, et, sur son cheval fougueux, dressé sur les pattes de derrière, sans cesse vibrer sur le sol vibrant, jusqu’à ce qu’on quitte les éperons, parce qu’il n’y avait pas d’éperons, jusqu’à ce qu’on jette les rênes, parce qu’il n’y avait pas de rênes, et qu’on voie le terrain devant soi comme une lande tondue, déjà sans encolure et sans tête de cheval. (traduction Claude David, in La métamorphose et autres récits, 1990)

Si seulement on était un indien, prêt sur le champ, et sur son cheval au galop, incliné dans l’air, qu’on tremblait sans cesse sur le sol tremblant, jusqu’à laisser les éperons, car il n’y avait pas d’éperons, jusqu’à jeter les rênes, car il n’y avait pas de rênes, et qu’à peine vu le pays devant soi, lande bien tondue, encolure et tête de cheval évanouies. (trad. Laurent Margantin, oeuvresouvertes.net)

Wenn man doch ein Indianer wäre, gleich bereit, und auf dem rennenden Pferde, schief in der Luft, immer wieder kurz erzitterte über dem zitternden Boden, bis man die Sporen ließ, denn es gab keine Sporen, bis man die Zügel wegwarf, denn es gab keine Zügel, und kaum das Land vor sich als glatt gemähte Heide sah, schon ohne Pferdehals und Pferdekopf.

Franz Kafka« Désir d’être un Indien » [« Wunsch, Indianer zu werden » (1912)]
Mode : Lu

KALLE
Wenn meine Mutter nichts gehabt hat, keine Butter, hat sie uns Humor aufs Brot gestrichen. Er schmeckt nicht schlecht, sättigt aber nicht.

ZIFFEL
Bei Humor denk ich immer an den Philosophen Hegel, vondem ich mir in der Bibliothek einiges geholt habe, damit ich Ihnen philosophisch gewachsen bin.

KALLE
Erzählens mir drüber. Ich bin nicht gebildet genug daß ich ihn selber les.

ZIFFEL
Er hat das Zeug zu einem der größten Humoristen unter den Philosophen gehabt, wie sonst nur noch der Sokrates, der eine ähnliche Methode gehabt hat. Aber er hat anscheinend Pech gehabt und ist in Preußen angestellt worden, und so hat er sich dem Staat verschrieben. Ein Augenzwinkern ist ihm aber,so weit ich sehen kann, angeboren gewesen wie ein Geburtsfehler und er hats gehabt bis zu seinem Tod, ohne daß es ihm zum Bewußtsein gekommen ist, hat er immerfort mit den Augen gezwinkert, wie ein anderer einen ununterdrückbaren Veitstanz hat. Er hat einen solchen Humor gehabt, daß er sichso etwas wie Ordnung z. B. gar nicht hat denken können ohne Unordnung. Er war sich klar, daß sich unmittelbar in der Nähe der größten Ordnung die größte Unordnung aufhält, er ist so weit gegangen, daß er sogar gesagt hat : an ein und demselben Platz ! Unter Staat hat er etwas verstanden, was dort entsteht, wo die schärfsten Gegensätze zwischen den Klassen auftreten, so daß sozusagen die Harmonie des Staats von der Disharmonie der Klassen lebt. Er hat bestritten, daß eins gleich eins ist, nicht nur indem alles, was existiert und unaufhaltsam und unermüdlich in was anderes übergeht und zwar in sein Gegenteil, sondern weil überhaupt nichts mit sich selber identisch ist. Wie jeden Humoristen hat ihn besonders interessiert, was aus den Dingen wird. Sie kennen den Berliner Ausruf : »Du hast dir aber verändert, Emil !« Die Feigheit der Tapfern und die Tapferkeit der Feigen hat ihn beschäftigt, überhaupt das, daß alles sich widerspricht und besonders das Sprunghafte, Sie verstehen, daß alles ganz ruhig und pomadig vorgeht und plötzlich kommt der Krach. Die Begriffe haben sich bei ihm immerfort aufm Stuhl geschaukelt, was zunächst einen besonders gemütlichen Eindruck macht, bis er hintüberfällt.
Sein Buch »Die große Logik« habe ich einmal gelesen, wie ich Rheumatismus hatte und mich selbst nicht bewegen konnte. Es ist eines der größten humoristischen Werke der Weltliteratur. Es behandelt die Lebensweise der Begriffe, dieser schlüpfrigen, unstabilen, verantwortungslosen Existenzen ; wie sie einander beschimpfen und mit dem Messer bekämpfen und sich dann zusammen zum Abendessen setzen, als sei nichts gewesen. Sie treten sozusagen paarweise auf, jeder ist mit seinem Gegensatz verheiratet, und ihre Geschäfte erledigen sie als Paare, d. h. sie unterschreiben Kontrakte als Paar, führen Prozesse als Paar, veranstalten Überfälle und Einbrüche als Paar, schreiben Bücher und machen eidliche Aussagen als Paar, und zwar als völlig unter sich zerstrittenes, in jeder Sache uneiniges Paar ! Was die Ordnung behauptet hat, bestreitet sofort, in einem Atem womöglich, die Unordnung, ihre unzertrennliche Partnerin. Sie können weder ohne einander leben noch miteinander.

KALLE
Handelt das Buch nur von solchen Begriffen ?

ZIFFEL
Die Begriffe, die man sich von was macht, sind sehr wichtig. Sie sind die Griffe, mit denen man die Dinge bewegen kann. Das Buch handelt davon, wie man sich unter die Ursachender vorgehenden Prozesse einschalten kann. Den Witz einer Sache hat er die Dialektik genannt. Wie alle großen Humoristen hat er alles mit todernstem Gesicht vorgebracht. Wo haben Sie übrigens von ihm gehört ?

KALLE
In der Politik.

ZIFFEL
Das ist auch einer von seinen Witzen. Die größten Aufrührer bezeichnen sich als die Schüler des größten Verfechters des Staates. Nebenbei, es spricht für sie, daß sie Humor haben. Ich habe nämlich noch keinen Menschen ohne Humor getroffen, der die Dialektik des Hegel verstanden hat.

KALLE
Wir haben uns sehr interessiert für ihn. Wir haben Auszüge von ihm bekommen. Man muß sich bei ihm an die Auszug halten wie bei den Krebsen. Er hat uns interessiert, weil wir so viel gesehen haben, was so einen Witz gehabt hat, wie Sie ihn beschreiben. Daß z. B. bei denen von uns, die ausm Volk waren und in die Regierung gegangen sind, so komische Veränderung vorgekommen sind, indem sie in der Regierung nicht mehr ausm Volk, sondern in der Regierung waren. Zum ersten Mal hab ich das Wort 1918 gehört. Da war die Macht von dem Ludendorff so groß wie nie zuvor, er hat seine Nase in alles stecken können, die Disziplin war eisern, alles hat nach tausend Jahr ausgesehn und grad da warens nur noch Tage, und dann hat er eine blaue Brill auf die Nasen gesetzt und ist über die Grenze gegangen, statt einer neuen Armee, wie er geplant gehabt hat. Oder nehmen Sie einen Bauern beider Landagitation, die wir gemacht haben. Er ist gegen uns gewesen, weil er gesagt hat, wir wollen ihm alles wegnehmen, aber dann haben ihm die Bank und die Gutsbesitzer alles weggenommen. Einer hat mir gesagt : das sind die ärgsten Kommunisten. Wenn das nicht ein Witz ist !

ZIFFEL
Die beste Schul für Dialektik ist die Emigration. Die schärfsten Dialektiker sind die Flüchtlinge. Sie sind Flüchtlinge infolge von Veränderungen und sie studieren nichts als Veränderungen. Aus den kleinsten Anzeichen schließen sie auf die größten Vorkommnisse, d. h. wenn sie Verstand haben. Wenn ihre Gegner siegen, rechnen sie aus, wieviel der Sieg gekostet hat, und für die Widersprüche haben sie ein feines Auge. Die Dialektik, sie lebe hoch !

KALLE
Quand ma mère n’avait rien, pas un gramme de beurre, elle nous tartinait de l’himour sur le pain. C’est pas mauvais, mais ça ne rassasie guère.

ZIFFEL
Dès qu’on parle d’humour, je pense au philosophe Hegel. J’ai emprunté quelques-uns de ses ouvrages à la bibliothèque pour être, philosophiquement, à votre hauteur.

KALLE
Parlez-moi de ce Hegel. Je ne suis pas assez cultivé pour le lire moi-même.

ZIFFEL
Il avait l’étoffe d’un des plus grands humoristes que la philosophie ait jamais connu ; à part lui, je ne vois guère que Socrate, qui employait d’ailleurs une méthode analogue. Mais il n’a pas eu de chance, semble-t-il : nommé en Prusse, il s’est voué au service de l’État prussien. Pour autant que j’aie pu m’en rendre compte, il avait un tic : il clignait de l’œil, un défaut de naissance en somme, qui lui est resté jusqu’à sa mort ; sans en avoir jamais eu conscience, il clignait de l’œil continuellement, comme d’autres sont atteints d’une irrésistible danse de Saint-Guy. Il avait tant d’humour qu’il était par exemple incapable de penser l’ordre sans le désordre. Il concevait clairement que l’extrême désordre se situe à proximité immédiate de l’ordre le plus strict. Il est allé jusqu’à dire : en un seul et même lieu ! Par État, il entendait quelque chose qui prend naissance là où se manifestent les plus grandes contradictions entre les classes, si bien que l’harmonie de l’État se nourrit, pour ainsi dire, de la disharmonie des classes. Il a contexté que un et un soient identiques, non seulement parce que tout ce qui existe se transforme inéluctablement et inlassablement en quelque chose d’autre, pour tout dire, en son contraire, mais aussi parce qu’il n’est rien d’identique à soi-même. Comme tous les humoristes, il s’est intéressé surtout à la transformation des choses. Vous connaissez l’interjection berlinoise : « Comme tu as changé, Alfred ! » Il s’est occupré de la lâcheté des braves et de la bravoure des lâches ; en général, il a étudié la contradiction que toute chose implique, et en particulier, la mutation brusque. Vous voyez ce que je veux dire : les choses vont leur petit traintrain bien flegmatiquement et tout d’un coup c’est la culbute. Chez lui, les concepts ne cessent de se balancer sur leur chaise, ce qui procure tout d’abord une impression très agréable, jusqu’à ce que la chaise tombe à la renverse. Son livre, La grande logique, je l’ai lu un jour que je souffrais de rhumatismes et que je ne pouvais moi-même bouger ni pied ni patte. C’est un des plus grands livres d’humour de la littérature mondiale. Il traite du mode d’existence des concepts : ces êtres instables, irresponsables, qui vous glissent entre les doigts ; il montre comment ils s’injurient les uns les autres et se battent au couteau avant de s’asseoir pour dîner à la même table comme si de rien n’était. Ils se manifestent pour ainsi dire par couple, chacun d’eux est marié à son contraire, et leurs affaires, ils les expédient en tant que couples : c’est le couple qui signe des contrats, le couple qui engage des procès, le couple qui organise des agressions et des cambriolages, le couple qui écrit des livres et fait des déclarations sous serment ; ils agissent toujours à deux, tout en étant en perpétuelle zizanie et divisés sur toute chose ! Ce qu’affirme l’ordre, son inséparable partenaire, le désordre, le conteste aussitôt, si possible d’une même voix. Ils ne peuvent vivre l’un sans l’autre ni l’un avec l’autre.

KALLE
Est-ce que tout le livre ne traite que de ces concepts-là ?

ZIFFEL
C’est très important. Les concepts qu’on se fait des choses, ce sont des prises qu’on a sur elles et qui permettent de les changer. L’ouvrage explique comment s’insérer dans l’enchaînement causal des processus en cours. L’ironie des choses, il appelle ça la dialectique. Comme tout grand humoriste, il expose ses idées avec un sérieux mortel. Mais, dires-moi, où avez-vous entendu parler de lui ?

KALLE
En politique.

ZIFFEL
Encore une de ses astuces. Les plus grands révolutionnaires se présentent comme les disciples d’un philosophe qui a été le plus grand défenseur de l’État. Soit dit en passant, ils ont le sens de l’humour, et c’est un bon point pour eux. Jusqu’à présent, je n’ai jamais rencontré d’homme sans humour qui ait compris la dialectique de Hegel.

KALLE
Nous nous sommes beaucoup intéressés à lui. On nous en adonné des extraits. Chez Hegel, il faut s’en tenir aux extraits, c’est comme quand on mange des écrevisses. Il nous intéressait parce que nous avons vu arriver tant de choses qui ne manquaient pas d’ironie, au sens où vous l’entendez ! Par exemple, ceux d’entre nous qui étaient issus du peuple et qui sont entrés au gouvernement, on les a vus changer de façon marrante : une fois au gouvernement, ils n’étaient plus issus du peuple, mais membres du gouvernement. L’ironie de l’histoire, c’est en 1928 que j’ai eu vent de l’expression pour la première fois. Ludendorff était plus puissant que jamais, il pouvait fourrer son nez partout ; une discipline de fer régnait, tout semblait parti pour durer mille ans, et quelques jours plus tard à peine, Ludendorff a chaussé son nez de lunettes noires et a passé la frontière, au lieu de la faire franchir à une nouvelle armée, comme ses plans le prévoyaient. Ou bien prenez ce paysant, pendant la période d’agitation que nous avons organisée à la campagne. Il était contre nous, parce que, disait-il nous voulions tout lui prendre, mais après, ce sont les banques et les gros propriétaires qui lui ont tout pris. Un paysan m’a dit : ce sont eux les pires communistes. Belle ironie, pas vrai ?

ZIFFEL
La meilleure école pour la dialectique, c’est l’émigration. Les dialecticiens les plus pénétrants sont les exilés. Ce sont des changements qui les ont forcés à s’exiler, et ils ne s’intéressent qu’aux changements. De signes infimes, ils déduisent, à condition bien sûr qu’ils soient capables de réfléchir, les événements le splus fantastiques. Si leurs adversaires l’emportent, ils calculent le prix que ceux-ci ont dû payer leur victoire, et pour les contradictions ils ont l’œil. Vive la dialectique !

Bertolt Brecht« Flüchtlingsgespräche » Gesammelte Werke in 20 Bänden [1967 [1961]]t. 14 : Prosa 4chap. 11 : Dänemark oder der Humor / Über die Hegeische DialektikSuhrkampp. 1459-1462(FR : trad. G. Badia & J. Baudrillard, L’Arche, 1965, p. 84-87)
Mode : Lu

Ce qui nous menace, économistes libidinaux, c’est de fabriquer une nouvelle morale avec cette consolation, c’est de proclamer et de diffuser que la bande libidinale est bonne, que la circulation des affects est gaie, que l’anonymat et l’incompossibilité des figures sont épatants et libres, que toute douleur est réactionnaire et recèle le poison d’une formation issue du grande Zéro.

Mode : Lu

Et pour chaque branchement, un nom divin, pour chaque cri, intensité et branchement qu’apportent les rencontres attendues et inattendues, un petit dieu, une petite déesse, qui a l’air de ne servir à rien quand on le regarde avec les globuleux yeux tristes platonico-chrétiens, qui ne sert en effet à rien, mais qui est un nom de passage de l’émotion.

Mode : Lu

Ouvrez le prétendu corps et déployez toutes ses surfaces : non seulement la peau avec chacun de ses plis, rides, cicatrices, avec ses grands pans veloutés, et contigus à elle le cuir et sa toison de cheveux, la tendre fourrure pubienne, les mamelons, les ongles, les cornes transparentes sous le talon, la légère friperie, entée de cils, des paupières, mais ouvrez et étalez, explicitez les grandes lèvres, les petites lèvres avec leur réseau bleu et baignés de mucus, dilatez le diaphragme du sphincter anal, coupez longitudinalement et mettez à plat le noir conduit du rectum, puis du côlon, puis du cæcum, désormais bandeau à surface toute striée et polluée de merde, avec vos ciseaux de couturière ouvrant la jambe d’un vieux pantalon, allez, donnez jour au prétendu intérieur de l’intestin grêle, au jéjunum, à l’iléon, au duodénum, ou bien à l’autre bout, débridez la bouche aux commissures, déplantez la langue jusqu’à sa lointaine racine et fendez-là, étalez les ailes de chauve-souris du palais et de ses sous-sols humides, ouvrez la trachée et faites-en la membrure d’une coque en construction ; armé des bistouris et des pinces les plus fins, démantelez et déposez les faisceaux et les corps de l’encéphale ; et puis tout le réseau sanguin intact à plat sur une immense paillasse, et le réseau lymphatique, et les fines pièces osseuses du poignet, de la cheville, démontez et mettez-les bout à bout avec toutes les nappes de tissu nerveux qui enveloppe l’humeur aqueuse et avec le corps caverneux de la verge, et extrayez les grands muscles, les grands filets dorsaux, étendez-les comme des dauphins lisses qui dorment.

Faites le travail qu’accomplit le soleil quand votre corps prend un bain, ou l’herbe.

Mode : Lu

L’essai coordonne les éléments au lieu de les subordonner. […] Si l’essai, comparé aux formes dans lesquelles un contenu tout prêt est communiqué de manière indifférente, est plus dynamique que la pensée traditionnelle, grâce à la tension entre la présentation et la chose présentée, il est en même temps plus statique, en tant qu’ensemble construit de juxtapositions.

Theodor Adorno« L’essai comme forme » Notes sur la littérature [1954-1958]trad. Sibylle MullerFlammarion1984p. 27
Mode : Lu

L’essai est à la fois plus ouvert et plus fermé qu’il ne plaît à la pensée traditionnelle. Il est plus ouvert dans la mesure où sa disposition propre nie le système et où il répond d’autant mieux à ses propres exigences qu’il s’y tient plus rigoureusement ; les résidus systématiques de certains essais, comme par exemple l’infiltration d’études littéraires par des philosophèmes largement répandus, acceptés tels quels, ne valent guère mieux que des trivialités psychologiques. Mais l’essai est plus fermé, parce qu’il travaille de façon emphatique à la forme de la présentation. La conscience de la non-identité de la présentation et de la chose la contraint à un effort sans limites.

Theodor Adorno« L’essai comme forme » Notes sur la littérature [1954-1958]trad. Sibylle MullerFlammarion1984p. 22