Et aussitôt le problème se pose : si l’énoncé est bien l’unité élémentaire du discours, en quoi consiste-t-il ? Quels sont ses traits distinctifs ? Quelles limites doit-on lui reconnaître ? Cette unité est-elle ou non identique à celle que les logiciens ont désignée par le terme de proposition, à celle que les grammairiens caractérisent comme phrase, ou à celle encore que les « analystes » essaient de repérer sous le titre de speech act ? Quelle place occupe-t-elle parmi toutes ces unités que l’investigation du langage a déjà mises au jour, mais dont la théorie est bien souvent loin d’être achevée tant les problèmes qu’elles posent sont difficiles, tant il est malaisé dans beaucoup de cas de les délimiter d’une façon rigoureuse ?
Citations
Derrière le système achevé, ce que découvre l’analyse des formations, ce n’est pas, bouillonnante, la vie elle-même, la vie non encore capturée ; c’est une épaisseur immense de systématicités, un ensemble serré de relations multiples. Et de plus, ces relations ont beau n’être pas la trame même du texte, elles ne sont pas par nature étrangères au discours. On peut bien les qualifier de « prédiscursives », mais à condition d’admettre que ce prédiscursif est encore du discursif, c’est-à-dire qu’elles ne spécifient pas une pensée, ou une conscience ou un ensemble de représentations qui seraient, après coup et d’une façon jamais tout à fait nécessaire, transcrits dans un discours, mais qu’elles caractérisent certains niveaux du discours, qu’elles définissent des règles qu’il actualise en tant que pratique singulière. On ne cherche donc pas à passer du texte à la pensée, du bavardage au silence, de l’extérieur à l’intérieur, de la dispersion spatiale au pur recueillement de l’instant, de la multiplicité superficielle à l’unité profonde. On demeure dans la dimension du discours.
Avant d’avoir affaire, en toute certitude, à une science, ou à des romans, ou à des discours politiques, ou à l’œuvre d’un auteur ou même à un livre, le matériau qu’on a à traiter dans sa neutralité première, c’est une population d’événements dans l’espace du discours en général. Ainsi apparaît le projet d’une description des événements discursifs comme horizon pour la recherche des unités qui s’y forment. Cette description se distingue facilement de l’analyse de la langue. Certes, on ne peut établir un système linguistique (si on ne le construit pas artificiellement) qu’en utilisant un corpus d’énoncés, ou une collection de faits de discours ; mais il s’agit alors de définir, à partir de cet ensemble qui a valeur d’échantillon, des règles qui permettent de construire éventuellement d’autres énoncés que ceux-là : même si elle a disparu depuis longtemps, même si personne ne la parle plus et qu’on l’a restaurée sur de rares fragments, une langue constitue toujours un système pour des énoncés possibles : c’est un ensemble fini de règles qui autorise un nombre infini de performances. Le champ des événements discursifs en revanche est l’ensemble toujours fini et actuellement limité de seules séquences linguistiques qui ont été formulées ; elles peuvent bien être innombrables, elles peuvent bien, par leur masse, dépasser toute capacité d’enregistrement, de mémoire ou de lecture : elles constituent cependant un ensemble fini. La question que pose l’analyse de la langue, à propos d’un fait de discours quelconque, est toujours : selon quelles règles tel énoncé a‑t-il été construit, et par conséquent selon quelles règles d’autres énoncés semblables pourraient-ils être construits ? La description des événements du discours pose une tout autre question : comment se fait-il que tel énoncé soit apparu et nul autre à sa place ?
O Piazza Bologna in Rom ! Banca Nazionale Del
Lavoro und Banco Di Santo Spirito, Pizza Mozzarella
Barbiere, Gomma Sport ! Gipsi Boutique und Willi,
Tavola Calda, Esso Servizio, Fiat, Ginnastica,
Estetica, Yoga, Sauna ! O Bar Tabacci und Gelati,
breite Hintern in Levi’s Jeans, Brüste oder Titten,
alles fest, eingeklemmt, Pasticceria, Marcelleria !
O kleine Standlichter, Vini, Oli, Per Via Aerea,
Eldora Steak, Tecnotica Caruso ! O Profumeria
Estivi, Chiuso Per Ferie Agosto, o Lidia Di Firenze,
Lady Wool ! Cinestop ! Grüner Bus ! O Linie 62 und 6,
das Kleingeld ! O Avanti grün ! O wo ? P.T. und Tee Fredo,
Visita Da Medico Ocultista, Lenti A Contatto !
O Auto Famose ! Ritz Cräcker, Nuota Con Noi, o Grazie !
Tutte Nude ! O Domenica, Abfälle, Plastiktüten, rosa !
Vacanze Carissime, o Nautica ! Haut, Rücken, Schenkel
gebräunt, o Ölfleck, Ragazzi, Autovox, Kies ! Und Oxford,
Neon, Il Gatto Di Brooklyn Aspirante Detective, Melone !
Mauern ! Mösen ! Knoblauch ! Geriebener Parmigiano !
O dunkler Minimarket Di Frutta, Istituto Pirandello, Inglese
Shenker, Rolläden ! O gelbbrauner Hund ! Um die Ecke
Banca Commerziale Italia, Flöhe, Luftdruckbremsen, BP
Coupons, Zoom ! O Eva Moderna, Medaglioni, Tramezzini,
Bollati ! Aperto ! Locali Provvisori ! Balkone, o Schatten
mit Öl, Blätter, Trasferita ! O Ente Communale Di
Consumo, an der Wand ! O eisern geschlossene Bar Ferranzi !
O Straßenstille ! Guerlain, Hundeköttel, Germain Montail !
O Bar Fascista Riservata Permanente, Piano ! O Soldaten,
Operette, Revolver gegen Hüften ! O Super Pensione !
O Tiergestalt ! O Farmacia Bologna, kaputte Hausecke,
Senso Unico ! O Scusi ! O Casa Bella ! O Ultimo Tango
Pomodoro ! O Sciopero ! O Lire ! O Scheiß !
Hier steht ein Gedicht ohne einen Helden.
In diesem Gedicht gibts keine Bäume. Kein Zimmer
zum Hineingehen und Schlafen ist hier in dem
Gedicht. Keine Farbe kannst du in diesem
Gedicht hier sehen. Keine Gefühle sind
in dem Gedicht. Nichts ist in diesem Gedicht
hier zum Anfassen. Es gibt keine Gerüche hier in
diesem Gedicht. Keiner braucht über einen Zaun
oder über eine Mauer in diesem Gedicht zu klettern.
Es gibt in diesem Gedicht hier nichts zu fühlen.
Das Gedicht hier kannst du nicht überziehen.
Es ist nicht aus Gummi. Kein weißer Schatten
ist in dem Gedicht hier. Kein Mensch kommt
hier in diesem Gedicht von einer Reise zurück.
Kein Mensch kommt in diesem Gedicht hier atemlos
die Treppe herauf. Das Gedicht hier macht keine
Versprechungen. In dem Gedicht stirbt auch keiner.
In diesem Gedicht spürst du keinen Hauch. Es gibt
keinen Laut der Freude in dem Gedicht hier. Kein
Mensch ist in dem Gedicht hier verzweifelt. Hier
in dem Gedicht ist es ganz still. Niemand
klagt in diesem Gedicht. Niemand redet hier
in dem Gedicht. Hier in diesem Gedicht schlagen
sich auch keine Arbeiter wund. Das Gedicht hier
steht einfach nur hier. Es enthält keine Schlüssel
zum Aufschließen von Türen. Es gibt keine Türen
in diesem Gedicht. Das Gedicht hier ist ohne
Musik. Es singt keiner in diesem Gedicht, und
keiner macht hier in diesem Gedicht jemanden
nach. Keiner schreit hier in dem Gedicht, flucht,
fickt, ißt und nimmt ein Rauschmittel. Es gibt in
diesem Gedicht keine bombastische Ausstattung
für dich. Das Gedicht hier geht nicht, liegt nicht,
schläft nicht, es kennt keinen Tag, es kennt keine
Nacht. Du brauchst hier in diesem Gedicht keine
Rechnungen zu bezahlen. Es gibt keinen Hausbesitzer
in dem Gedicht hier, der die Miete erhöht. Es gibt
keine Firmen in diesem Gedicht. Es gibt in dem
Gedicht keinen Staat Kalifornien. Es gibt kein
Oregano in dem Gedicht. In diesem Gedicht gibts
kein Meer. Du kannst in dem Gedicht hier nicht
schwimmen. Das Gedicht, das hier steht, enthält keine
Wärme, das Gedicht enthält keine Kälte. Das Gedicht
hier ist nicht schwarz, es hat keine Fenster und
kennt keine Angst. Das Gedicht hier zittert
nicht. Das Gedicht hier ist ohne Spiegel. In diesem
Gedicht gibts auch kein Spiegelei. Einen Supermarkt
gibt es hier in diesem Gedicht nicht. Das Gedicht,
das du hier liest, hat keine Titten und keine Fohse,
das Gedicht hier ist völlig körperlos. Keiner stöhnt
hier in dem Gedicht. Das Gedicht blutet nicht, es
verschweigt nichts, das Gedicht hat keine Regel,
das Gedicht ist kein Zitat, für keinen. Hier in
diesem Gedicht findet niemand einen Pfennig,
und hier in diesem Gedicht fährt kein Mensch mit
einem Auto. Keine Reifen quietschen um die Ecke.
In diesem Gedicht lutscht niemand zärtlich an
einem Schwanz. Es gibt hier in dem Gedicht keine
Lampen. Das Gedicht ist kein gelber Schal. Das
Gedicht, auf das du hier schaust, hustet nicht.
Hier in dem Gedicht kannst du nicht küssen.
Hier in diesem Gedicht wird auch nicht gepißt. Du
kannst mit diesem Gedicht nichts anfangen. Das
Gedicht besteht aus lauter Verneinungen. Die
Verneinungen in diesem Gedicht werden immer mehr.
Hier gibts keinen Kiff in dem Gedicht. In diesem
Gedicht lacht kein Mensch. Das Gedicht kennt keine
Arbeit. Niemand sieht in diesem Gedicht Fernsehen.
Das Gedicht trägt keine Uhr. Das Gedicht ist nicht
zeitlos. Es braucht soviel Zeit, wie du brauchst,
um das Gedicht hier zu lesen. Kein Wasserhahn
tropft in dem Gedicht hier, und keiner verlangt
in dem Gedicht hier nach Zigaretten. Hier das
Gedicht gibt kein Trinkgeld. Keine Toilette ist
hier in dem Gedicht. Es gibt keine Stadt in diesem Gedicht.
Hier in dem Gedicht wäscht keiner sich die
Füße. In die Schule zu gehen, ist hier in dem Gedicht
nicht nötig. In dem Gedicht leckt auch keiner eine
Möhse. Dein Geschlechtsteil richtet sich hier in
dem Gedicht nicht auf. Du kannst hier in dem Gedicht
dich nicht hinsetzen und denken. Das Gedicht hier
ist nicht der Staat. Es ist nicht die Gesellschaft.
Es ist kein Flipperautomat. Das Gedicht hier hat
keinen Hund. Mit diesem Gedicht kann sich keiner
identifizieren. Keine Polizisten fahren in diesem
Gedicht herum und suchen nach einem Bruch. Eine Kuh
liegt hier in diesem Gedicht nicht. Das Gedicht hier
ist nicht gedankenlos. Das Gedicht hier ist nicht
gedankenvoll. In dem Gedicht erscheint auch kein
Sommertag. Es ist niemals Dienstag in diesem Gedicht,
es gibt keinen Mittwoch in diesem Gedicht, es herrscht
nicht Freitag in diesem Gedicht und kein Donnerstag
fehlt in dem Gedicht hier. Es ist nicht Montag,
Samstag und Sonntag in hier dem Gedicht. Das Gedicht
hier ist nicht die Verneinung von Montag oder
Donnerstag. Das Gedicht hört hier einfach auf.
Die Geschichtenerzähler machen weiter, die Autoindustrie macht weiter, die Arbeiter machen weiter, die Regierungen machen weiter, die Rock’n’Roll-Sänger machen weiter, die Preise machen weiter, das Papier macht weiter, die Tiere und Bäume machen weiter, Tag und Nacht macht weiter, der Mond geht auf, die Sonne geht auf, die Augen gehen auf, Türen gehen auf, der Mund geht auf, man spricht, man macht Zeichen, Zeichen an den Häuserwänden, Zeichen auf der Straße, Zeichen in den Maschinen, die bewegt werden, Bewegungen in den Zimmern, durch eine Wohnung, wenn niemand außer einem selbst da ist, Wind weht altes Zeitungspapier über einen leeren grauen Parkplatz, wilde Gebüsche und Gras wachsen in den liegengelassenen Trümmergrundstücken, mitten in der Innenstadt, ein Bauzaun ist blau gestrichen, an den blauen Bauzaun ist ein Schild genagelt, Plakate ankleben Verboten, die Plakate, Bauzäune und Verbote machen weiter, die Fahrstühle machen weiter, die Häuserwände machen weiter, die Innenstadt macht weiter, die Vorstädte machen weiter. Einmal sah ich eine Reklame für elektrische Schreibmaschinen in einem Schaufenster, worin Büromöbel ausgestellt waren. Ein Comicbildchen zeigte, wie jemand Zeichen in eine Steinplatte schlug, und eine Fotografie zeigte eine Schreibmaschine. Ich war verblüfft. Wo ist der Unterschied, fragte ich mich. Sie wollten mir doch damit einen Unterschied klar machen. Hier sitze ich, an der Schreibmaschine, und schlage Wörter auf das Papier, allein, in einem kleinen engen Mittelzimmer einer Altbauwohnung, in der Stadt. Es ist Samstagnachmittag, es ist Sonntag, es ist Montag, es ist Dienstagmorgen, es ist Mittwoch, es ist Donnerstag, es ist Freitagnachmittag, es ist Samstag und Sonntag. Es ist ein erstaunliches Gefühl, meine ich, das den Verstand erstaunt. Nun erinnere ich mich, an mich selbst, und da gehe ich eine lange Strecke zurück, gehe|über warme Asphaltschichten von Seitenstraßen, die Turnschuhe kleben daran, aus einer Musikbox, ganz weit zurück, kommt Rock’n’Roll-Musik und läßt mich die lateinische Übersetzung vergessen. Ich haue ab, trete über verharschte Wiesen im Winter, außerhalb des Ortes, schleppe die Schultasche mit den Büchern mit mir herum, bis Mittag ist und ich zum Mittagessen kann, hellweiße kalte Vormittage in Norddeutschland mit den Wetterberichten nach den Nachrichten. Zwischen den weißen, frischen, zusammengelegten Bettlaken im Schlafzimmerschrank lag immer eine kleine mattschwarz glänzende Pistole, bequem für eine Handtasche. Und wie war das Wetter, als ich geboren wurde ? Meine Eltern waren jung, sie sprachen deutsch. Ich mußte das erst lernen, man wächst immer in eine schon gesprochene Welt rein. Das Lernen macht weiter. Deutsch macht weiter. Wiesen im Winter und warme Asphaltstraßen machen weiter, die Straßenecke macht weiter, die Wetterberichte machen weiter, die Bücher machen weiter, Pistolen, Schultaschen, Turnschuhe machen weiter. Die Nachrichtensprecher machen weiter. Der Sonntag macht weiter. Der Montag macht weiter. Der Postbote macht weiter. Der Dill macht weiter, und die Blätter machen weiter, die Zwiebeln, die Kuh, die Steine, der Film. Der Schallplattenspieler, repariert, macht weiter. Auch die Interpretationen machen weiter. Es sind die Bücher. Ich muß bei diesem Satz sehr lachen. Das Lachen ist angenehm. Als ich in einem gräßlich eingerichteten Apartment in Austin morgens gegen fünf Uhr auf dem vollgepackten Koffer kniete und die Kofferschlösser zuzukriegen versuchte, hörte ich aus dem Radio ein Lied, das mir sofort, nachdem es angefangen hatte, gefiel. Ich stelle das Lied, so wie ich es nach der Schallplatte aufgeschrieben habe, als erstes Gedicht hierher, denn mir gefällt es noch immer, und ich denke, daß das Lied gut als Zitat für meine Gedichte paßt. Der Beifall macht weiter, die Wörter machen weiter, die Knöpfe machen weiter, der Stoff macht weiter, das Marihuana macht weiter, was hat die Grammatik mit Marihuana zu tun ? Das Marihuana war sanft und würzig. Die teueren Vororte sind durch Stille gesichert. Manchmal gibt es dort keine Fußgängerwege, und nur manchmal sieht man, beim Hindurchgehen, ein erhelltes Fenster, ganz oben, unterm Dach. Davor werden Bäume bewegt. Im Moment habe ich keinen Hunger, obwohl ich weiß, daß der Hunger weitermacht, der Moment weitermacht, die Erde weitermacht, die sozialen Lagen machen weiter, und der Hund, der in der Nachbarwohnung eingesperrt ist und schon den ganzen Morgen bellt, macht weiter. »Die Erklärung ist sinnlos. Der Finger ist sprachlos«, wie R.D. Laing sagt. Ich blättere durch Bücher. Ich fliege etwas und sehe : »So wie der Nahrungstrieb sich subjektiv als Hunger und objektiv als »Tendenz« zur Erhaltung des Individuums präsentiert, so der Sexualtrieb subjektiv als Bedürfnis nach Sexualbefriedigung und objektiv als »Tendenz« zur Erhaltung der Art. Diese objektiven Tendenzen< sind aber keine konkreten Gegebenheiten, sondern bloß Annahmen. Es gibt in Wirklichkeit ebensowenig eine Tendenz zur Erhaltung der Art wie eine solche zur Erhaltung des Individuums.« Erstaunlicher Wilhelm Reich, schöne Sexualität, die weitermacht, und tatsächlich, Utopia ist eine Kiste. Das Geld macht weiter, und die Zusammenbrüche, wie die Songs weitermachen. Ich hätte gern viele Gedichte so einfach geschrieben wie Songs. Leider kann ich nicht Gitarre spielen, ich kann nur Schreibmaschine schreiben, dazu nur stotternd, mit zwei Fingern. Vielleicht ist mir aber manchmal gelungen, die Gedichte einfach genug zu machen, wie Songs, wie eine Tür aufzumachen, aus der Sprache und den Festlegungen raus. Mag sein, daß deutsch bald eine tote Sprache ist. Man kann sie so schlecht singen. Man muß in dieser Sprache meistens immerzu denken, und an einer Stelle hörte ich, wie jemand fluchte : Ihr Deutschen mit Euren Todeswünschen, wenn Ihr sprecht ! Bezogen auf die Erfindung der Psychoanalyse stimmt das. Was für Entzückungen eine Straße entlangzugehen, während die Sonne scheint. Die Gedichte, die ich hier zusammengestellt habe, sind zwischen 1970 und 1974 geschrieben worden, zu den verschiedensten Anlässen, an den verschiedenen Orten, ob sie gut sind ? fragst Du. Es sind Gedichte. Auch alle Fragen machen weiter, wie alle Antworten weitermachen. Der Raum macht weiter. Ich mache die Augen auf und sehe auf ein weißes Stück Papier.
R.D.B. 11./12. Juli 1974, Köln
Contrairement à ce qui se passe dans le mentisme, l’idée dont il s’agit s’implante dans le front comme un clou dans le mur ; elle est toujours là… c’est la tache e sang qui renaît sans cesse sous la main homicide de Macbeth ! Elle le symptôme dominant et obligé de la nostalgie, de la monomanie homicide et de la plupart des suicides ; elle est l’élément des déterminations criminelles et celui, parfois, des grandes découvertes.
J’ai vécu dans l’intimité d’un savant fort redoutable sur le terrain de la dialectique, qui finit par m’avouer que toutes les fois qu’il se faisant les ongles des orteils, il lui partait du front une multitude de fils qui s’étendaient aux extrémités de ses pieds ; fils d’autant plus nombreux que les ciseaux avaient empiété sur le corps de l’ongle. À mesure que celui-ci poussait, l’hallucination diminuait, puis disparaissait. Mr. X… savait très bien qu’il ne s’agissait là que d’une chimère, mais cette chimère l’obsédait, et, par-dessus tout, le mortifiait en ne lui laissant, pendant une dizaine de jours, ni repos ni trêve. C’est dans la soirée du 4 novembres 1856 qu’il me fit cette confession ; avant de la faire, il éteignit sa lampe pour me dissimuler une partie de sa honte. Bossuet, ce cerveau si ferme et si saturé de génie, eut à supporter, dans les derniers temps de sa vie, ce genre de fixité. Sa mémoire était, en dépit de lui-même, sans cesse occupée des Odes d’Horace. Il ne pouvait songer à autre chose, il s’en plaignait à ses amis, et se faisait lire les vers du poëte pour alléger la peine que lui causait cette nécessité intellectuelle.
[…]L’idée dont je parle a sa plus grande importunité durant la nuit, car alors on la sent plus épineuse et on la voit, sans reflet d’aucune autre, comme Damoclès voyait l’épée du tyran de Syracuse. Ce qu’il y a à noter, c’est que cette fixité n’a pas toujours lieu pendant le sommeil : chez moi, du moins, elle n’envahissait le rêve que de loin en loin. Mes moyens pour la mitiger étaient de chantonner, de déclamer les passages les plus vigoureux de nos auteurs tragiques, de lire les mots successifs d’un dictionnaire afin d’accabler, par superstition, celui dont le sens me torturait. Enfin, quand je ne pouvais ni lire, ni me souvenir, je tirais de fines mèches de cheveux en vue de diriger mon attention sur le mal que me produisait un tel manège. Oh ! misère ! archi-misère ! J’ai dit, dans les premières pages du présent livre, les ressources que je mettais en œuvre pendant la journée afin d’écarter ce symptôme. La seule chose qui puisse le modifier, le suspendre et même l’anéantir, c’est la venue instantanée d’une personne qui nous est chère.
Il m’arrivait quelquefois d’avoir affaire à deux idées qui se faisaient si bien équilibre que je ne pouvais en choisir une pour supplanter l’autre. C’est ce qu’éprouvent ceux de mes pauvres prisonniers [Dumont est à cette époque médecin en prison, ndr] qui se savent portés sur le tableau des grâces ; ils sont ballottés entre le oui et le non ; c’est-à-dire entre la continuation de leur esclavage et la liberté, le désespoir et l’espérance !… lutte abominable à laquelle j’en ai vu succomber !
Voici une remarque qui m’est propre et que j’insère en raison de la valeur pratique que je lui attribue. Mr de X… appartenait à la haute aristocratie et possédait plus de cent mille livres de rentes pour soutenir l’éclat de son blason. Marié depuis six ans, il n’avait pu se procurer qu’un seul enfant, et encore était-ce une fille ! Le jeune ménage fut affecté de cette peine que le bon Dieu, dans sa justice, ne manque pas d’envoyer à la plupart de ceux qui, étant dans cette condition, ont un nom et une fortune à transmettre ; il lui fallait un héritier… Le mari me dit un jour avec un peu d’embarras : « Docteur, que pourrais-je donc bien faire pour donner un enfant de plus à ma femme ?… » Je souris et marmottai : « Mais il faut, il faut… — Pardieu ! riposta-t-il, soyez assuré que je… — Eh, monsieur le Comte, faites beaucoup moins… et, par-dessus tout, faites en sorte que votre compagne se dégage de la constante préoccupation que vous accusez ; car, à mon sens, cette préoccupation constitue un véritable élément de stérilité. » Je faisais là l’application de mon expérience en ce qui regarde les productions de la pensée, puisque j’étais sous le coup de cette vérité que plus je cherchais à venir à bout d’une œuvre de l’esprit, si minime qu’elle fût, et plus je m’éloignais de sa réalisation. Je conseillai une séparation de quelques mois, des bains de mer, beaucoup de distractions prises de part et d’autre. M. de X… ne tarda pas à entonner le Nunc dimittis.
Sous tous les rapports ont doit se défier de l’idée fixe, si douce qu’elle puisse quelquefois se présenter. […]
L’idée fixe est susceptible de transformation et de déplacement. Elle siégeait tout à l’heure sous le front, et, par une métastase, la voilà sur la langue, obligeant celle-ci à répéter continuellement, ou à peu près, le mot qui la représente. À ce phénomène en survient un autre, que je n’ai vu désigné en aucun ouvrage du genre ; c’est-à-dire que le mot, d’abstrait qu’il était, semble se matérialiser et produit la sensation que déterminerait, je suppose, le noyau d’une cerise conservée dans la bouche après l’avoir dépouillé de sa pulpe. C’est ce que je nomme la chique nerveuse. Aujourd’hui, je ne me trouve que rarement soumis à cette aberration ; quand elle me surprend, c’est comme avant-courrière d’un accès de spleen. J’ai, en 1861, répété involontairement pendant trois jours le nom de M. Pitre-Chevalier, que j’avais rencontré descendant du château. Ce phénomène me saisit en apprenant l’accident de voiture qui avait failli tuer cet homme de lettres en s’en retournant à Paris et que je venais de voir au Mont-Saint-Michel. De semblables mots n’ont rien de pénible, si ce n’est en ce qu’ils témoignent d’une irrégularité physiologique ; tandis qu’il n’en est pas de même à l’égard de ceux qui expriment mes plus grands objets de notre répugnance. Ceux-ci retentissent dans l’universalité de nos sensations : tels sont, ou ont été pour moi : folie, suicide, tétanos, rage, épilepsie, cécité, mort.
À l’époque dont je parle, mon mauvais génie ne se bornait pas à me tracasser au moyen d’un seul mot ; il m’imposait des phrases entières. Un homme de mon voisinage venait de se marier en délaissant une jeune fille qu’il avait trompée ainsi que l’enfant qui était né de leur commerce. Ce trait de félonie, malheureusement si commun et si impuni, avait donné lieu à une scène populaire que j’approuvais tant elle me semblait légitime. Or, ce distique de Victor Hugo me revenant à la pensée, je le répétai à tout instant durant près de trois semaines.
Ah ! n’insultez jamais une femme qui tombe…
Qui sait sous quel fardeau sa pauvre âme succombe !…
Eh bien, mes maîtres, que dites-vous de ces vétilles, de ces minuties dont le mécanisme échappe à votre investigation tout autant que les plus effrayants et les plus mortels désordres ? Pour ceux-ci comme pour les autres, mieux vaut s’en tenir à l’avis de Rabelais, qui est : de « se aller frotter le cul aux panicauts, » plutôt que de se morfondre sur de pareils mystères. Ne vous demandez pas comment cela peut être ; reconnaissez – c’est tout ce que je sollicite – que cela EST, et faites-en part à vos disciples. […]
Le remous, la confusion désordonnée dans laquelle était entrée la circulation encéphalique – sans qu’il en résultât, ô mystère ! la moindre atteinte portée au consensus – eût (sic) donc pour effet d’ôter à mon attention la faculté de se maintenir ; et, à mes idées, celle de se reproduire d’une façon matérielle : c’est ce que je désignerai dorénavant par le mot dysgraphie. J’avais été surpris et renversé plume en main, sur le champ de l’étude ; il en résultait que chaque fois que je me mettais à écrire, cette difficulté se reproduisait, secondée, d’un côté, par la réalité de l’affection ; de l’autre, par la crainte qu’amenait le souvenir des arrêts précédents. Ainsi, l’imagination et la névrose, agissant de concert, me plaçaient dans une dépendance dont aucun pouvoir n’aurait pu m’arracher.
Je sentais le moi intellectuel restreint dans son action et dans son développement matériel, comme l’aurait été, par exemple, le génie musical de Paganini, si, durant l’exécution d’un solo, les doigts de ce maître s’étaient paralysés, ou si l’on était venu poser la main sur les cordes de son violon. Dans cette supposition, n’est-il pas hors de doute que les notes conçues et harmoniquement enchaînées dans la tête de l’artiste auraient été perdues pour les assistants, mais que, dans la réalité, elles se seraient continuées dans sa conscience ?
Voilà ce que je puis dire de plus exact pour faire entrevoir les phénomènes dont il s’agit, lesquels tiennent à des mystères dont l’admission est à l’état latent chez un grand nombre de mes confrères… Ainsi, notre volonté n’est pas toujours desservie par des organes qui, souvent réfractaires à l’état normal, le sont bien davantage à l’état de maladie. C’est donc à tort que quelquefois on reproche à un sourd de n’entendre que quand il le veut, et à un malade frappé de cécité intermittente de ne voir que selon son caprice.
Dès que la fatigue se produisait, et elle arrivait vite, il se faisait un mouvement général dans ma tête ; celle-ci s’échauffait, se resserrait dans sa partie antérieure comme si elle eût été soumise à l’action d’un étau. L’ensemble de mes idées était à l’état d’un mobilier qu’on déchargerait pêle-mêle dans un salon afin d’y être placé selon les règles du discernement et du goût. N’est-il pas vrai que le tapissier, chargé de cette besogne, ne s’en tirerait qu’à la condition d’avoir ses coudées franches et son œil libre ? Eh bien, dans les efforts que je tenais pour asseoir chaque idée à sa place et rétablir l’ordre mental, ma volonté se brisait contre l’obstacle ! au lieu d’une révolte locale, j’avais une révolte générale ; car, l’estomac, le cœur, les ramifications nerveuses des membres attestaient la complexité de l’insubordination. En conséquence, j’avais des palpitations, des nausées, des élancements dans les bras, un refroidissement gradué dans les jambes ; quelquefois même j’ai été surpris par un véritable état de catalepsie qui se dissipait au bout de quelques secondes. Montaigne, qui avait éprouvé un échantillon de l’aiguillette organique, mais sous d’autres formes et à un degré non morbide, a dit : « Ce que je fais naturellement, si je m’ordonne de le faire par une expresse et prescrite ordonnance, je ne sçay plus le faire. Cette tyrannie rebute mes membres… il se croupissent d’esfroy et de despit !!! »
[…]Joubert a écrit qu’« il est des esprits dont on peut dire : il y fait clair ; et d’autres dont on peu dire : il y fait chaud. Selon le même écrivain, il est aussi des hommes qui ont trop de pensées pour leur santé ; elles les tourmentent. C’est précisément le cas où je me trouvais. Lorsqu’une idée s’emparait de moi, elle était escortée de tous ses attributs, de tous ses rapports, de tout ce qui lui était analogue. Accablé par cette multitude d’éléments, qui me traversaient le cerveau dans des directions entrecroisées, je ressemblais à un vertigineux qui, ne pouvait supporter le spectacle d’un large horizon, se voit forcé à détourner son regard, sous peine de défaillance !… Je faisais mille efforts pour me débarrasser de cette fécondité importune, toute pareille à ces enfants dont parle Ezéchiel, qui, arrivés au temps de leur naissance, ne trouvaient pas dans le sein de leur mère la force de l’enfantement. Parvenais-je à la dissiper, je sentais un vide mental, un étonnement amer. C’est quelque chose de semblable qu’éprouverait un sculpteur si, jetant son bronze en ébullition dans le moule où son génie le dessine, il voyait fondre le moule et se disperser le métal ! Ce n’est que durant l’espace d’un clin d’œil qu’il m’était donné de penser en grand et d’envisager, avec souffrance, cette situation si heureuse que Leibnitz (sic) a désignée par ces morts : perceptio cum reflexione conjuncta.
Lorsque, malgré moi, je retournais à mon sujet, la prévision que j’allais rencontrer les mêmes difficultés – ainsi que je l’ai dit au précédent chapitre – suffisait pour les ramener. J’étais dans la préoccupation de ne pouvoir faire ce que je désirais ou ce qui m’était imposé. Je ne trouvais un peu de repos qu’après avoir consigné mes idées sur le papier et les avoir accolées avec d’autres leur faisant cortège ; jusque-là elles m’étaient un épouvantail ! Il aurait fallu, pour que je pusse en profiter, un moyen de configuration instantané, subtil comme la lumière ; alors elles n’auraient pas perdu leur richesse et les allures brillantes de leur origine. Ce n’était, et ce n’est encore, finalement, que par des excès de volition qu’il m’est permis de les ressaisir, si ce n’est tout entières, du moins en quantité suffisante pour satisfaire à cette ambition particulière que Lamartine a désignée en ces termes : « L’homme se tourmente jusqu’à ce qu’il ait produit au dehors ce qui le travaille au-dedans. Sa parole écrite est comme un miroir dont il a besoin pour s’assurer qu’il existe. »
Je vais dire par quel mécanisme, par quelle patiente inouïe je parvenais à atteindre quelques portions de mon but ; et, ce que je fais alors, il m’arrive de le faire encore. Je repasse, je retourne, je mâche une phrase jusqu’à ce qu’elle ait perdu tout désaccord entre les mots qui la constituent, et que j’aie rattrapé, autant que possible, sa vigueur première, sa coloration, ses tintements harmoniques ; enfin, jusqu’à ce que j’aie donné à ce vêtement de l’idée le degré de coquetterie dont il a besoin pour être bienvenu au lecteur. Ce travail est interrompu à chaque instant pour faire des recherches historiques ou grammaticales ; car ma mémoire me sert horriblement mal, et je tiens à l’exactitude de la vérité avec le scrupule d’un fanatique. Le résultat obtenu, je ressens une satisfaction comparable à celle que nous vaut la coaptation chirurgicale lorsqu’après des tentatives longues et répétées, nous avons réduit une partie luxée ; ce n’est que par hasard, et rarement, qu’il m’est donné d’obtenir, créé de toute pièce, une période qui soit à ma guise. Presque toutes m’entraînent à une révision postérieure pour peser, en dernier ressort, chaque expression d’après sa valeur picturale et logique.
Je subis l’effervescence intellectuelle connue sous le nom de mentisme.
[…]Dans la fièvre vous êtes en proie à une foule d’erreurs touchant les personnes et les choses ; vous n’avez plus conscience du temps ; vous exagérez les distances ; vous subissez, automatiquement, le spectacle d’une fantasmagorie interne qui, d’une manière vague, vous fatigue, vous obsède ou vous récrée ; en un mot c’est le délire. Dans le mentisme, il n’y a pour le moi, ni aberration, ni désordre ; seulement, nous voyons, avec un sentiment très net, des pensées qui nous sont étrangères, que nous ne connaissons pas comme nôtres, et qui, s’étant comme introduites du dehors, pullulent, se meuvent avec la plus grande rapidité… Je hasarderai cette figure en disant qu’elles sont une seconde vue en état de strabisme.
[…]Lorsque ces pensées intruses sont en exaltation, c’est alors qu’on sent la braise allumée ; mais lorsqu’elles sont calmes, elles se réduisent dans leur multiplicité, de telle sorte qu’il n’en est plus que quelques-unes qui discutent, prédisent, projettent sans tenir compte du maître du logis. Se remuent-elles ? alors elles traversent la tête en décrivant des lignes brisées comme le font des oiseaux tranquillement enfermés dans une cage. Cette comparaison donnée, j’ajoute : – Effarouchez les oiseaux et vous aurez l’approximation du mentisme élevé à sa plus haute portée.
[…]Encore une fois, ces étrangetés vous arrivent, et vous les subissez en sachant bien que vous n’avez pas la fièvre, que vous n’avez pris aucune liqueur capable de les engendrer ; ce qui fait qu’elles ont un caractère tout particulier pour le consensus ; et au lieu de pouvoir jamais vous charmer, elles ne cessent de vous importuner d’une douleur profonde. […] Dans la condition que je décris l’âme, est engoissée proportionnellement au degré de passivité qu’elle endure, parce que les phénomènes qui se produisent dans son habitacle y sont engendrés sans sa coopération, au mépris de sa volonté, de sa puissance, et qu’elle les considère comme une invasion de la folie… Ce n’est pas cela, cependant, car elle n’est point l’agent scénique, elle n’en est que la spectatrice forcée.
J’insiste sur la distinction qu’il convient de faire entre l’intégrité d’une part et l’aberration de l’autre. Celle-ci existe dans le cerveau, sans contredit, mais ne doit-on pas la considérer comme un simple produit de surexcitation de la pulpe corticale ? surexcitation qui, dans le trajet des prolongements de cette substance, sur un point éloigné du foyer spirituel, produirait un fourmillement dans la jambe comme elle produit l’anxiété précordiale, ou tout autre malaise purement organique. Dans ces exemples, on me l’accordera d’emblée, le symptôme n’a aucune prise sur le sentiment intime de notre raison ; car, déplacez l’irritation qui engendre le mentisme, et vous aurez une crampe dans le mollet… votre moi intellectuel n’en sera ni plus ni moins bien assis.
[…]Il faut avoir subi la conflagration dont je parle pour être pénétré de l’insuffisance de la réaction. J’affirme que, quelque effort que je fisse, ma volonté ne pouvait maîtriser mes pensées, car celles-ci ricochant de sujets en sujets, il m’était impossible de les tenir en bride. Donc, il y a entre nos facultés et nous-même toute la différence qu’il y a entre un cavalier et son cheval devenu frénétique.
The discursive strategy of appealing to safety and innocence is also enacted on a micro-level when white radicals manipulate “safe space” language to maintain their power in political spaces. They do this by silencing the criticisms of POC under the pretense that it makes them feel “unsafe.” This use of safe space language conflates discomfort and actual imminent danger — which is not to say that white people are entitled to feel safe anyway. The phrase “I don’t feel safe” is easy to manipulate because it frames the situation in terms of the speaker’s personal feelings, making it difficult to respond critically (even when the person is, say, being racist) because it will injure their personal sense of security. Conversation often ends when people politicize their feelings of discomfort by using safe space language. The most ludicrous example of this that comes to mind was when a woman from Occupy Baltimore manipulated feminist language to defend the police after an “occupier” called the cops on a homeless man. When the police arrived to the encampment they were verbally confronted by a group of protesters. During the confrontation the woman made an effort to protect the police by inserting herself between the police and the protesters, telling those who were angry about the cops that it was unjustified to exclude the police. In the Baltimore City Paper she was quoted saying, “they were violating, I thought, the cops’ space.”
The invocation of personal security and safety presses on our affective and emotional registers and can thus be manipulated to justify everything from racial profiling to war. When people use safe space language to call out people in activist spaces, the one wielding the language is framed as innocent, and may even amplify or politicize their presumed innocence. After the woman from Occupy Baltimore came out as a survivor of violence and said she was traumatized by being yelled at while defending the cops, I noticed that many people became unwilling to take a critical stance on her blatantly pro-cop, classist, and homeless-phobic actions and comments, which included statements like, “There are so many homeless drunks down there — suffering from a nasty disease of addiction — what do I care if they are there or not ? I would rather see them in treatment — that is for sure — but where they pass out is irrelevant to me.” Let it be known that anyone who puts their body between the cops and my comrades to protect the State’s monopoly on violence is a collaborator of the State. Surviving gendered violence does not mean you are incapable of perpetuating other forms of violence. Likewise, people can also mobilize their experiences with racism, transphobia, or classism to purify themselves. When people identify with their victimization, we need to critically consider whether it is being used as a tactical maneuver to construct themselves as innocent and exert power without being questioned. That does not mean delegitimizing the claims made by survivors — but rather, rejecting the framework of innocence, examining each situation closely, and being conscientious of the multiple power struggles at play in different conflicts.
On the flip side of this is a radical queer critique that has recently been leveled against the “safe space” model. In a statement from the Copenhagen Queer Festival titled “No safer spaces this year,” festival organizers wrote regarding their decision to remove the safer-space guidelines of the festival, offering in its place an appeal to “individual reflection and responsibility.” (In other words, ‘The safe space is impossible, therefore, fend for yourself.’) I see this rejection of collective forms of organizing, and unwillingness to think beyond the individual as the foundational political unit, as part of a historical shift from queer liberation to queer performativity that coincides with the advent of neoliberalism and the “Care of the Self”-style “politics” of choice). By reacting against the failure of safe space with a suspicion of articulated/explicit politics and collectivism, we flatten the issues and miss an opportunity to ask critical questions about the distribution of power, vulnerability, and violence, questions about how and why certain people co-opt language and infrastructure that is meant to respond to internally oppressive dynamics to perpetuate racial domination. As a Fanonian, I agree that removing all elements of risk and danger reinforces a politics of reformism that just reproduces the existing social order. Militancy is undermined by the politics of safety. It becomes impossible to do anything that involves risk when people habitually block such actions on the grounds that it makes them feel unsafe. People of color who use privilege theory to argue that white people have the privilege to engage in risky actions while POC cannot because they are the most vulnerable (most likely to be targeted by the police, not have the resources to get out of jail, etc) make a correct assessment of power differentials between white and non-white political actors, but ultimately erase POC from the history of militant struggle by falsely associating militancy with whiteness and privilege. When an analysis of privilege is turned into a political program that asserts that the most vulnerable should not take risks, the only politically correct politics becomes a politics of reformism and retreat, a politics that necessarily capitulates to the status quo while erasing the legacy of Black Power groups like the Black Panthers and the Black Liberation Army. For Fanon, it is precisely the element of risk that makes militant action more urgent — liberation can only be won by risking one’s life. Militancy is not just tactically necessary — its dual objective is to transform people and “fundamentally alter” their being by emboldening them, removing their passivity and cleansing them of “the core of despair” crystallized in their bodies.